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Facebook sperrt Account von Neubrandenburger AfD-Abgeordnetem

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Nach einem Post zum Schwert-Massaker in Stuttgart hat Facebook das Profil von Enrico Komning gesperrt.

Berlin. Wegen „Verstoßes gegen die Facebook-Richtlinien“ hat die Online-Plattform Facebook den privaten Account des AfD-Abgeordneten Enrico Komning für eine Woche gesperrt. Anlass war ein Post zu einem Mord auf offener Straße in Stuttgart, bei dem der Täter ein Schwert benutzt hatte. Warum es letztlich zu der Sperrung kam, ist dem Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern allerdings nicht klar:

Denn der geteilte Screenshot mit Link, ein Standbild aus dem Video, das die Tötung des 36-Jährigen zeigt, sei schon im Vorhinein mit dem Hinweis auf „Gewaltdarstellung oder explizite Inhalte” verdeckt gewesen. Tage später sei er dann gesperrt worden. Komning, der privat in Neubrandenburg eine Rechtsanwalts-Kanzlei betreibt, schreibt dazu: „Der im Post aufgeführte Screenshot, der auf die widerliche Bluttat der Tötung eines Menschen mit einer Machete/Säbel/Schwert durch einen polizeibekannten „Syrer“ in Stuttgart hinwies, wurde verdeckt, weshalb mir nicht klar ist, weshalb mein Account hier nachfolgend gesperrt wurde.”

Komning spricht von „Krieg gegen friedliebende Gesellschaft“

Komning lässt damit offen, ob es sich möglicherweise grundsätzlich nicht gehört, Fotos, die einen Mord zeigen, bei Facebook zu verbreiten. Über dem von Facebook gelöschten Screenshot, der dem Nordkurier vorliegt, schrieb er in dem beanstandeten Beitrag von einem „Krieg gegen eine friedliebende Gesellschaft” und versprach AfD-Wählern die Schließung der Grenzen und den sofortigen Ausbau der Sicherheitskräfte. Die Partei wolle Gewaltstraftaten rigoros verfolgen und ohne Ankündigung abschieben.

Komning schrieb dem Nordkurier auf Anfrage, der Textinhalt sei nicht moniert worden. Seine Beschwerde wegen der Sperrung des Profils bei Facebook habe nichts Neues ergeben.

Der Tatverdächtige der Suttgarter Gewalttat, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, lebt den Behörden zufolge als syrischer Asylbewerber mit einem gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland. Er selbst gab jedoch an, aus Jordanien zu stammen.

Quelle: Nordkurier

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