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Gewalt gegen Frauen leicht gemacht: Tips vom Islamischen Zentrum München

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Frauen schlagen - laut IMZ zulässig
Frauen schlagen – laut IMZ zulässig

München – Eine Anleitung, wie mit widerspenstigen Ehefrauen zu verfahren ist und welche Stufen der Züchtigung einzuhalten sind: Nicht in Kairo, Bagdad oder Islamabad, sondern in einer der bekanntesten muslimischen Gemeinden Deutschlands, mitten in München, sind solche Inhalte auf der Webseite nachzulesen. 

Eheprobleme? Spurt die Gattin nicht? Das „Islamische Zentrum München“ (IZM) hält auf seiner öffentlichen Webseite für diesen Fall heiße Tips parat – natürlich nur für den Mann, um den sich im Koran schließlich alles dreht. Drei Stufen solle der korangefällige muslimische Ehemann befolgen, um die Frau auf Kurs zu bringen: „Erstens: Ermahnung. Zweitens: Trennung im Ehebett. Drittens: Schlagen.

Der Eintrag der Webseite geriet erst diese Woche ins Visier der Öffentlichkeit, steht aber unbeanstandet seit offenbar schon 15 Jahren auf der Homepage – dort nachzulesen unter Punkt 10, „Frau und Familie im Islam„, wie der „BR“ berichtet.

Verlegene Islamfreunde reagieren kleinlaut

Nun ist die Empörung groß, und wieder einmal schauen die großen Apologeten und Wortführer des Narrativs vom „aufgeklärten, weltoffenen, toleranten Islam“ blamiert aus der Wäsche. Kleinlaut fallen die Reaktionen aus – und sie reproduzieren die vertrauten Phrasen. „Menschenverachtende und gewaltverherrlichende Inhalte dürfen nicht toleriert werden„, sagte Evelyne Menges, integrationspolitische Sprecherin der Münchner CSU-Stadtratsfraktion. Cumali Naz, SPD-Stadtrat und dort als fachlicher Sprecher für Migration aktiv, erklärt, was das IMZ hier propagiere, „widerspricht fundamental den Werten unserer Gesellschaft… Aufrufe zu Gewalt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz!“ Und die Grünen-Abgeordnete der „Rosa Liste“, Laura Pöhler, erkennt „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit„, die „in jedem Fall unbedingt geächtet“ werden müsse.

Menges forderte als einzige konkrete Maßnahmen, zumindest aber die sofortige Distanzierung des IMZ von den Inhalten. Doch das Zentrum lässt sich Zeit: ungefähr „in zwei Wochen“ werde man die Webseite überarbeiten. Bereits im März hatte das bayerische Innenministerium Kenntnis von den einschlägigen Inhalten erlangt; damals war man im Zusammenhang mit Untersuchungen über Verbindungen des IMZ zur radikalen „Muslimbruderschaft“ darübergestolpert. Anscheinend ist die geistige Nähe des IMZ auch ursächlich für die radikalen Thesen, die sich auf der Homepage finden. Die übergeordnete „Deutsche Muslimische Gesellschaft“ (DMG) hatte damals zwar im Namen des IMZ betont, man „distanziere sich von Zielen der Muslimbruderschaft“ und werde die entsprechenden Passagen auf der Homepage ändern. Und auch auf Anfragen von „BR24“ und „Deutschlandfunk Kultur“ hatte die DMG behauptet, „uneingeschränkt zur freiheitlich demokratischen Grundordnung Deutschlands“ zu stehen. Doch die klar verfassungsfeindlichen Inhalte des Internetauftritts wurden trotzdem nie gestrichen. Im Gegenteil: Außer der Prügel-Knigge gegen renitente Eheweiber findet sich dort unter der Rubrik „Frau und Familie im Islam“ noch immer ein Eintrag zur Scheidung: „Üblicherweise geht die Frau nach der Scheidung ohne die Kinder in ihr Elternhaus zurück. Damit wird ihr eine Wiederverheiratung leichter gemacht.

Deutsche Justiz als islamistischer Erfüllungsgehilfe 

Zur „Einordnung“ der beanstandeten Inhalte erklärte das IMZ nun, dass das Schlagen im Kontext der Verhaltensempfehlungen „eher einen symbolischen Charakter“ habe. Dass dies eine geradezu haarsträubend verharmlosende Schutzbehauptung darstellt, wissen Sozialarbeiter, Angehörige von bayerischen Frauenhäusern (die – wie überall in Deutschland – überwiegend bis ausschließlich von muslimischen Frauen belegt sind) und Mitarbeiter von Anlaufstellen für Opfer von Misshandlung und sexueller Gewalt nur zu gut: Der „BR“ berichtet über eine Pädagogin (die namentlich nicht genannt werden will), der sich mindestens eine misshandelte muslimische Frau anvertraut hatte: Ihr Ehemann sehe „häusliche Gewalt als legitim an„, weil seine Gemeinde – das IMZ – diese für „rechtens“ halte.

Ungeheuerlich angesichts solch bedenklicher Auswirkungen der veröffentlichten „Ratschläge“: Die zuständige Staatsanwaltschaft München I sieht in den Prügel-Tips „keinen Anhaltspunkt für eine verfolgbare Straftat„, wie sie dem „BR“ auf Anfrage mitteilte: Die Empfehlungen des IMZ „muten teilweise befremdlich an, erfüllen jedoch keinen Straftatbestand„, denn hier werde „nicht zur Begehung konkreter Straftaten aufgerufen, es liege keine Anstiftung zu konkreten Körperverletzungshandlungen vor.“ Ein unglaublicher Vorgang – sowohl unter generalpräventiven Aspekten wie auch nach allen Maßstäben der Gefahrenabwehr; von weiteren Straftatbeständen wie öffentlichen Gewaltaufrufen und Diskriminierung ganz abgesehen. So macht sich die deutsche Justiz einmal mehr zum Erfüllungsgehilfen islamischen Gewohnheitsrechts.

Schizophrene Linke und Feministen

Es ist jedes Mal dasselbe: Wo die voraufgeklärte, mittelalterliche Weltanschauung mit weit voremanzipatorischen Geschlechterrollen des Islam hierzulande offen zutage tritt, reden sich selbst eingefleischte Feministen, etablierte Politiker und multikulturelle Hippies die Dinge schön und sprechen von „symbolischen“, „traditionellen“ Erscheinungsformen. Wer auch immer hieran Skepsis walten lässt und unschöne Realitäten beim Namen nennt, wird als „islamophob“ angefeindet.

Auch die erwähnte „Einordnung“ wird immer vorgeschoben: So habe auch das Kopftuch nichts mit der koranimmanenten Forderung nach Unterwerfung der Frau zu tun, und auch nichts mit dem sexistischen Zweck, Frauen vor gierigen Männerblicken zu verhüllen; sie sei vielmehr Ausdruck „freier weiblicher Selbstbestimmung“. Es ist die die wohl bizarrste und perverseste Umdeutung eines faschistischen Zwangstextils zum „Freiheitssymbol“.

Fälle wie jener beim IMZ in München entzaubern einmal mehr die Illusion vom friedlichen, wertebasierten, toleranten Islam. Dieser existiert ausschließlich in den Köpfen verblendeter Religionsvisionäre, die von Fundamentalisten, die sich säkularisiert geben – veritablen Wölfen im Schafspelz – als nützliche Idioten vor den Karren gespannt werden. (DM)

 

Quelle: Journalistenwatch

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